Endoskopie. Springer-Pool. Neonatologie. Drei Bereiche, in denen klassische Stellenanzeigen seit Jahren keine Resonanz mehr finden. Über zweieinhalb Jahre haben wir das Klinikum Lippe in einen verlässlichen Bewerber-Kanal verwandelt — mit fünfzehn Einstellungen.
Eines der größten kommunalen Krankenhäuser Deutschlands und Teil des Universitätsklinikums OWL der Universität Bielefeld. Mit Standorten in Detmold, Lemgo und Bad Salzuflen, rund 2.800 Mitarbeitern und über 50.000 stationär versorgten Patienten jährlich. Motto: „Von Mensch zu Mensch."
klinikum-lippe.deDas Klinikum Lippe stand vor einer Herausforderung, die viele Häuser kennen — nur in noch ausgeprägterer Form: hochspezialisierte Stellen in einem regional begrenzten Arbeitsmarkt, ohne etablierten Recruiting-Kanal jenseits klassischer Stellenportale.
Die Möglichkeiten moderner Bewerbergewinnung waren bekannt, konnten aber intern nicht aufgebaut werden — die operative Belastung der Teams ließ keinen Raum dafür.
Stellen blieben über Monate unbesetzt. Das bestehende Personal trug die Last — mit den bekannten Folgen für Arbeitsklima und Bindung.
Stellenportale lieferten Zufallsbewerbungen. Eine planbare Quelle für regelmäßige, qualifizierte Kontakte fehlte vollständig.
Endoskopie, Neonatologie, flexibler Springer-Pool — keine austauschbaren Profile. Hier funktioniert nur, wer die Sprache der Zielgruppe spricht.
Wir haben dem Klinikum Lippe nicht eine einzelne Kampagne verkauft, sondern ein wiederholbares System aufgebaut. Jede der vier Phasen hatte ein klares Ziel — und jede Phase baute auf der vorherigen auf.
Vor dem ersten Anzeigenstart: Analyse der Zielgruppen pro Bereich. Endoskopie spricht eine andere Sprache als Neonatologie, der Springer-Pool wieder eine andere. Jeder Funnel wurde auf das jeweilige Berufsbild zugeschnitten.
Performance-Kampagnen auf Meta, Instagram und TikTok mit präzisem Targeting auf 3-jährig examinierte Pflegefachkräfte im definierten Einzugsgebiet. Keine generischen Botschaften, sondern fachlich präzise Ansprache.
Strukturiertes Bewerbungsformular mit Filterfragen zu Ausbildung, Berufserfahrung und gewünschtem Einsatzbereich. Damit landen nur passgenaue Bewerbungen im Postfach des Klinikums.
Standardisierte Workflows mit klaren Zuständigkeiten und schnellen Rückmeldungen. Bewerber erhielten innerhalb kürzester Zeit eine Reaktion — entscheidend bei umkämpften Pflegefachkräften.
Vor der Zusammenarbeit war die Pipeline geprägt von Einzelbewerbungen, langen Vakanzzeiten und einem hohen Druck auf die bestehenden Teams. Was über zweieinhalb Jahre daraus entstanden ist, lässt sich am besten als Verlauf erzählen.
Stellenportale lieferten Zufallsbewerbungen, spezialisierte Bereiche blieben über Monate unbesetzt. Kein verlässlicher Bewerber-Kanal.
Strukturierte Pipeline mit qualifizierten Bewerbungen für Endoskopie, Springer-Pool und Neonatologie. 15 Einstellungen, 517 Bewerbungen.
Strategieentwicklung, Zielgruppen-Definition für die Spezialbereiche, erste Anzeigen-Tests. Die Pipeline beginnt sich zu füllen.
Kontinuierliche Anzeigen, datenbasierte Optimierung, automatisierter Bewerbungsprozess. Die ersten Einstellungen erfolgen, der Kanal wird verlässlich.
Ein eingespielter Recruiting-Kanal mit planbaren Bewerbungseingängen. Spezialbereiche werden regelmäßig besetzt — keine Vakanzen-Krisen mehr.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus zweieinhalb Jahren Zusammenarbeit — übertragbar auf andere Häuser mit vergleichbaren Strukturen.
Ohne klaren Bewerberkanal entstehen lange Vakanzzeiten und operative Engpässe. Strukturiertes Social-Media-Recruiting ersetzt Zufallsbewerbungen durch planbare Prozesse.
3-jährig examinierte Pflegefachkräfte reagieren auf fachlich präzise Positionierung. Differenzierte Kommunikation für Endoskopie, Springer oder Neonatologie erhöht Relevanz deutlich.
Klare Anforderungen im Bewerbungsformular filtern ungeeignete Profile früh aus. Fachliche Passgenauigkeit reduziert interne Prüfungs- und Abstimmungszeiten.
Strukturierte Workflows ermöglichen schnelle Rückmeldungen. Geschwindigkeit erhöht Abschlussquoten bei stark umworbenen Pflegefachkräften.
Fachkräfte suchen oft nicht aktiv — entscheiden sich aber bei der richtigen Ansprache. Stellenportale erreichen diese Zielgruppe nicht mehr.
Strukturierte Vorqualifizierung führt zu nachhaltigeren Besetzungen statt kurzfristiger Notlösungen.
Im 30-minütigen Recruiting Check klären wir, ob Ihre Situation mit diesem Case vergleichbar ist — und welche Disziplinen für Sie sinnvoll sind. Unverbindlich, kostenfrei, ohne Verkaufsdruck.